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USA: Martin Luther King Jahrestag 2008 infographic

Martin Luther King Jahrestag 2008

04/03/2018
Graphic News

April 4, 2018 -- Martin Luther King Jr. -- einer der Wegbereiter der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung -- wurde vor 50 Jahren am 4. April 1968, in Memphis, Tennessee, ermordet.

Als Baptistenpastor führte King den Montgomery Bus Boykott an, der die Segregation in öffentlichen Verkehrsmitteln in Alabama beendete und organisierte 1963 den Marsch auf Washington, wo er seine berühmte Ansprache "I have a dream" hielt. Ein Jahr später erhielt er als jüngster Preisträger den Friedensnobelpreis.

Ungeachtet Kings Bemühungen um friedlichen Widerstand ließ seine Ermordung den aufgestauten Zorn in schwarzen Gemeinschaften in manchen US Städten ausbrechen, es kam zu Brandstiftungen, Plünderungen, Schießereien und Bombenanschlägen.

King beeinflusste das Verhältnis der Rassen untereinander, beendete Rassentrennung und Rechtlosigkeit der Afroamerikaner, aber viele Herausforderungen blieben. Der wirtschaftliche Unterschied zwischen weißen und schwarzen Amerikanern besteht nach wie vor, die Armutsquote im reichsten Land der Welt ist heute höher als vor fünf Jahrzehnten ......

Sein "I have a dream" ist eine der beeindruckendsten Reden in der Geschichte der USA, King gilt als einer der größten moralischen Führer dieses Staates. Nun, da Amerika sich mit vielen Feiern an den Jahrestag seiner Ermordung, den 4. April 1968, erinnert, steht das Erbe des Bürgerrechtskämpfers Martin Luther King vor neuen Prüfungen.

Zum Zeitpunkt seines Todes richtete sich die Stimmung im Land gegen King. Er wurde wegen seiner Haltung zum Vietnamkrieg kritisiert und von radikalen schwarzen Führern wie Malcolm X, verurteilt, der mit der Strategie von Frieden-gegen-Gewalt nicht einverstanden war. King trotzte Kritikern und zahlreichen Angriffen bis an sein Lebensende.

Amerika sollte sich auch an den Tod des Bürgerrechtskämpfers und Nobelpreisträgers im Schatten einer Wahlkampagne erinnern, die einen weiteren, begabten schwarzen Redner in die erste Reihe der Politik geführt hat. Beobachter sind noch immer nicht sicher, ob der frühere junge Senator von Illinois, Barack Obama, seinen sensationellen Wahlsieg zum ersten farbigen Präsidenten der USA nicht auch den Errungenschaften Kings zu verdanken hatte.

Eines ist allerdings sicher, ohne Martin Luther King wäre die moderne Sichtweise von Bürgerrechten nicht denkbar. Er förderte den Drang nach rassistischer und sozialer Gerechtigkeit, es war sein Lebensziel. Ein Faktum, das er in seiner Rede vor streikenden Müllmännern in Memphis betonte – einen Tag bevor er erschossen wurde: "Ich habe über die Berggipfel geschaut. Und ich habe das Versprochene Land gesehen. Ich werde es vielleicht nicht mit Euch erreichen, aber ich will, dass Ihr wisst, wir - die Menschen - werden das Versprochene Land erreichen".

Martin Luther King wurde als Sohn des Pastors von Atlanta, Georgia, am 15. Januar 1929 geboren. King studierte Theologie und Philosophie und wurde 1953 Geistlicher der Baptistenkirche in Montgomery, Alabama. Nachdem man Rosa Parks 1955 verhaftete, da sie ihren Sitz im Autobus, gemäß Jim Crows Gesetz, nicht einem Weißen abtreten wollte, war es King, der Boykotts der städtischen Autobusse inszenierte, bis letztendlich die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln beendet wurde.

Nach Gründung der Southern Christian Leadership Conference (SCLC) im Jahr 1957 führte King Aufmärsche an, die Arbeits- und Stimmrecht für schwarze Amerikaner forderten. Er predigte Frieden, aber Zusammenstöße mit Vertretern der Rassentrennung führten häufig zu Demonstrationen. Seine Kampagne brachte Bürgerrechte auf die nationale Agenda, kulminierte dann im 1964 Civil Rights Act (Bürgerrechts Gesetz) und ein Jahr später zum Wahlrechtsgesetz.

Seine "I have a dream" Rede hielt er vor dem Lincoln Memorial in Washington während des Aufmarschs für Arbeit und Freiheit im März 1963. An diesem Aufmarsch nahmen 250.000 Menschen teil, es war ein Riesenerfolg, ungeachtet der Kritik von Malcolm X, dass King seine Forderungen nach Gleichheit der Schwarzen auf Wunsch von Präsident John F. Kennedy abgeschwächt hätte.

In Anerkennung seiner Bemühungen rassistische Ungerechtigkeit zu beenden, erhielt 1964 King den Friedensnobelpreis.

In den letzten Jahren seines Lebens erweiterte King seine Kampagnen sowohl geographisch wie politisch, aber er sah auch wachsende Opposition: in Chicago kam es bei friedlichen Protesten zu Störungen durch zornigen Mob; 1968 wurde seine Arme Leute Kampagne, die ein Ende wirtschaftlicher Ungerechtigkeit für Menschen aller Rassen forderte, durch Aktivisten gestört, die vor allem schwarze Probleme ansprechen wollten. Er wurde bedroht, vom FBI überwacht und als Kommunist bezeichnet, für seine Frau Coretta King und die Familie war die Situation schwierig. Sein Mut und Entschlossenheit inspirierten seither Generationen von Afroamerikanern.
(Text: Duncan Mil/Joanna Griffin)

(Story: Duncan Mil/ Joanna Griffin)


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